Sextener Dolomiten

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Inhalt

Rund um die Drei Zinnen
Felssteige auf den Paternkofel
Misurinasee
Cadini di Misurina / Sentiero Bonacossa
Monte Piana - Kriegsschauplatz 1915–1917
Dürrensee
Soldatenfriedhof Nasswand
Toblacher See
Toblach
Innichen
Sexten
Innerfeldtal
Strada degli Alpini - Alpinisteig
Helm - Monte Elmo
Sextener Rotwand
Pragser Wildsee
Bruneck
Erdpyramiden Percha

Impressionen eines zweiwöchigen Wanderurlaubs vom 27.08. bis 08.09.2023.

Rund um die Drei Zinnen

Dreizinnenrundweg mit Brücke

Drei Zinnen (Tre Cime di Lavaredo) (2999 m).

Dreizinnehütte Bergsee

Dreizinnenhütte (Rifugio Antonio Locatelli – S. Innerkofler) (2405 m).

Rienzquelle.

Dreizinnenrundweg

In der Saison ist der Dreizinnenrundweg tagsüber sehr stark frequentiert, da er landschaftlich spektakulär und zugleich leicht zu begehen und ohne größeren Aufstieg erreichbar ist. Zur Auronozohütte verkehren Busse ab Misurina, aber auch z. B. von Toblach und Sexten aus. An der Hütte befindet sich auch ein Großparkplatz, der in der Saison allerdings schon früh morgens belegt ist, was oft auch für die Parkplätze in Misurina gilt.

Lavaredohütte

Lavaredohütte (Rifugio Lavaredo) (2344 m).

Wanderweg zwischen Lavaredo- und Auronzohütte

Wanderweg von der Lavaredo- zur Auronzohütte.

Cappella degli Alpini

Cappella degli Alpini.

Auronzohütte

Auronzohütte (Rifugio Auronzo) (2320 m).

Felssteige auf den Paternkofel

Dreizinnenhütte

Dreizinnenhütte (2405 m), dahinter der Paternkofel (Monte Paterno) (2744 m).

Paternsattel

Blick auf die Drei Zinnen vom Paternsattel (2454 m).

stark frequentierter Wanderweg unter halb des Paternkofels zur Dreizinnenhütte.

Von hier führt der stark frequentierte Wanderweg zur Dreizinnenhütte.

Passportensteig in der Felswand

Oberhalb verläuft parallel der Passportensteig (Klettersteig A/B) über ein Felsband zur Gamsscharte (2650 m). Es ergeben sich immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die Drei Zinnen. Von der Gamsscharte aus ist der Aufstieg auf den Gipfel des Paternkofels (2744 m) (B/C) möglich oder z. B. eine Wanderung über den Schartenweg (A/B) in östlicher Richtung mit Blick auf den Zwölferkofel.

Eingang des Passportensteigs

Beginn des Passportensteigs.

Drei Zinnen vom Passportensteig

Drei Zinnen vom Passportensteig.

Passportensteig Drei Zinnen

Der Passportensteig auf einem Felsband.

Drei Zinnen vom Passportensteig.

Blick vom Passportensteig zum Zwölferkofel

Blick vom Passportensteig zum Zwölferkofel.

Dreizinnenhütte Frankfurter Würstel

An der Dreizinnenhütte (2405 m) beginnt der Innerkofler-De Luca-Klettersteig, der zunächst als einfacher Pfad verläuft, später über steile Stufen unterirdisch durch die Galleria del Paterno, den Paternkofel-Stollen, und danach als Klettersteig ebenfalls zur Gamsscharte (2650 m) (A/B) und von dort auf den Paternkofel (2744 m) (B/C).

Frankfurter Würstel.

Galleria del Paterno

Eingang zur Galleria del Paterno (Paternkofel-Stollen). Die Steige und Stollen sind Zeugen des ersten Weltkriegs. Sie entstanden als militärische Kriegssteige.

Galleria del Paterno (Paternkofel-Stollen) Gamsscharte Gipfelaufstieg zum Paternkofel

Galleria del Paterno (Paternkofel-Stollen).

Gamsscharte - Forcella del Camoscio (2650 m).

Gipfelaufstieg zum Paternkofel.

Paternkofel

Gipfel des Paternkofels (Monte Paterno) (2744 m).

Drei Zinnen

Drei Zinnen vom Gipfel des Paternkofel.

Gipfelfoto Paternkofel Gipfelkreuz Paternkofel

Gipfelkreuz des Paternkofels.

Laghi dei Piani

Blick vom Schartenweg (A/B) auf die Laghi dei Piani.

Ausblick vom Schartenweg

Ausblick vom Schartenweg.

Zwolferkofel

Blick vom Schartenweg auf den Zwölferkofel.

Bergsee

Rückweg südlich unterhalb des Schartenweges zur Lavaredohütte.

Kriegsspuren

Immer wieder Zeugnisse des Ersten Weltkriegs.

Ausblick

Misurinasee

Misurinasee

Misurinasee (Lago di Misurina) (1754 m).

Misurinasee

Misurinasee

Cadini di Misurina / Sentiero Bonacossa

Beginn des Bonacossawegs oberhalb von Misurina

Beginn des Bonacossaweges an der Bergstation der Seilbahn von Misurina (Rifugio Col De Varda) (2106 m). Der Weg führt durch die schroffe Gebirgsgruppe der Cadini di Misurina vorbei am Rifugio Fonda Savio (2367 m) zur Auronzohütte (2320 m) (Klettersteig, A) mit Ausblick auf die Drei Zinnen.

Bonacossaweg Cadini di Misurina Ziel: Auronzohütte

Ziel: Auronzohütte
via Rifugio Fonda Savio.


über Rifugio Fonda Savio

Beginn des Bonacossawegs.

Cadini di Misurina.

Bonacossaweg Cadini di Misurina Bonacossaweg

Cadini di Misurina.

Bonacossaweg.

Rifugio Fonda Savio

Rifugio Fonda Savio (2367 m).

Alpenmohn Enzian

Bonacossaweg

Drei Zinnen

Selfie mit den Drei Zinnen, bevor sie im Nebel/in den Wolken verschwinden.

Nebel zieht auf.

Wolken ziehen auf. Das Ziel des Weges, die Auronzohütte, liegt schließlich im Nebel.

Lago Antorno

Abstieg nach Misurina - Lago Antorno.

Schwalbenwurz-Enzian

Schwalbenwurz-Enzian (Gentiana asclepiadea).

Monte Piana - Kriegsschauplatz 1915-1917

Monte Piana

Monte Piana (2324 m): Das Gipfelplateau ist zerfurcht von Schützengräben und Stellungen des ersten Weltkriegs. Sie erinnern an die erbitterten und opferreichen Kämpfe des Gebirgskrieges zwischen italienischen und österreichischen Truppen. Die Spuren dieses Gebirgskrieges finden sich vielerorts in den Sextener Dolomiten in Form von Steigen, Stellungen oder sonstigen Überresten wie Stacheldraht, Metall oder Konservendosen. Der Monte Piana ist eine Art Freilichtmuseum und Gedenkstätte. Im Rifugio Angelo Bosi al Monte Piana kann man Informationsmaterial und Beschreibungen erwerben. Vom Parkplatz in Misurina wird ein Transfer mit dem Geländewagen auf den Monte Piana angeboten. Der Berg bietet auch einen Panoramablick auf die umliegenden Gebirgsstöcke der Dolomiten, u. a. die Drei Zinnen.

Monte Piana Monte Piana
Kreuz Kreuz
Dürrensee Kaiserjägerstollen

Blick auf den Dürrensee.

Kaiserjägerstollen.

Dresden

Rifugio Angelo Bosi al Monte Piana (2205 m).

Hengsteysee Fahrrad Brücke Hengsteysee

Kriegsgerät.

Konserven.

Dürrensee

Dürrensee

Dürrensee.

Soldatenfriedhof Nasswand

Soldatenfriedhof Nasswand Soldatenfriedhof Nasswand

Soldatenfriedhof Nasswand: Hier ruhen 1259 Soldaten unterschiedlicher Nationalitäten, - eine Gedenkstätte des Gebirgskrieges zwischen österreichischen und italienischen Truppen im Ersten Weltkrieg.

Soldatenfriedhof Nasswand Soldatenfriedhof Nasswand

Toblacher See

Toblacher See

Toblacher See.

Toblach

ehem. Grand Hotel Toblach

Ehem. Grand Hotel Toblach.

ehem. Grand Hotel Toblach Bahnhof Toblach

Zu Beginn der touristischen Erschließung der Dolomiten spielte die Bahn eine bedeutende Rolle. Das ehem. Grand Hotel liegt in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Toblach.

Ammonit Pflanzenfossilien

Im Grand Hotel ist heute u. a. das Naturparkhaus untergebracht,...

... das in einer Ausstellung die Natur- und Kulturlandschaft der Sextener Dolomiten, die Geologie, die Kriegsereignisse an der Dolomitenfront des Ersten Weltkriegs sowie den Beginn des Alpinismus und die touristischen Erschließung der Sextener Dolomiten thematisiert.

Fußabdruck Seelilienstängelglieder
Pfarrkirche Toblach Pfarrkirche Toblach

Pfarrkirche Toblach (1782 geweiht).

Barocke Innenausstattung.

Gustav Mahler Rathaus Toblach

Gustav Mahler (1860-1911)
hielt sich mehrmals in Toblach
auf und komponierte hier.

Rathaus, Municipio.

Lerschachkapelle

Die Lerschachkapelle aus dem 15. Jhd. bildet den Endpunkt des ältesten Kreuzwegs Tirols.
Die Kapelle wurde an Erinnerung an die Gefallen des Krieges gegen die Republik Venedig erbaut.

Innichen (San Candido)

Stiftskirch Innichen

Stiftskirche Innichen: Im 13. Jhd. erbaut ist sie Mutterkirche des östlichen Pustertals und gilt als bedeutendster romanischer Sakralbau des Ostalpenraumes. Sie ist den Heiligen Candidus und Korbinian geweiht. Die Kreuzigungsgruppe stammt aus der Zeit um 1250.

Stiftskirche Innichen Stiftskirche Innichen
Stiftskirche Innichen Fresken

Die spätromanischen Fresken der Kuppen stammen aus der Zeit um 1280 und zeigen die Schöpfungsgeschichte.

Stiftskirche Innichen Krypta

Krypta.

Kirche St. Michael, Innichen Kirche St. Michael, Innichen Kirche St. Michael, Innichen

St.-Michaels-Kirche:
Stammt ursprünglich auch aus dem 12. Jhd, wurde nach einem Brand 1735 restauriert und umgebaut ...

... und bekam schließlich eine barocke Ausstattung.

Heilig-Grab-Kirche und Altöttinger Kapelle

Heilig-Grab-Kirche und Altöttinger Kapelle (17. Jh.).

Dolomythos-Museum Dolomythos-Museum Dolomythos-Museum

Dolomythos-Museum zur Geologie, Entstehung und Geschichte der Dolomiten.

Sexten

Sexten

Sexten. Bereits im 13 Jh. gab es eine Kirche an unbekanntem Standort. Nach Neu- und Umbauten wurde sie 1825/26 in heutiger Größe neu errichtet, jedoch im Ersten Weltkrieg zerstört und zwischen 1921 und 1923 wieder aufgebaut. Im Hintergrund die "Sextener Sonnenuhr", bei der jeder Gipfel eine Uhrzeit anzeigt.

Innenraum Pfarrkirche Sexten

Innenraum Pfarrkirche Sexten.

Pfarrkirche Sexten mit Friedhof

Pfarrkirche Sexten mit Friedhof.

Sextener Totentanz

Rudolf Stolz schuf 1924 den Freskenzyklus "Totentanz" am Sextener Friedhof.

Waldkapelle Sexten

Waldkapelle Sexten, - eine während des Ersten Weltkriegs erbaute Notkirche im Wald abseits des Ortes Sexten.

Innerfeldtal

Innerfeldtal

Wald und zugleich Wiese.

Strada degli Alpini - Alpinisteig

Rotwandwiesen

Die Rotwandwiesen (ca. 1900 m), erreichbar über die Rotwandwiesen-Seilbahn, bildeten des Ausgangspunkt für eine Wanderung über den Alpinisteig. Im Hintergrund sieht man die Sextener Rotwand. Der Alpinisteig ist ein weiterer Kriegssteig aus dem Ersten Weltkrieg, der ab der Elferscharte (2650 m) als leichter Klettersteig (A/B) schließlich spektakulär über ein Felsband in einer Steilwand verläuft. Der Rückweg führte vorbei am Fuße des Zwölferkofels über die Zsigmondy-Comici-Hütte (2224 m) ins Fischleintal und zurück zur Talstation der Seilbahn.

Sexten und Alpenhauptkamm

Blick zurück auf Sexten und zum Alpenhauptkamm.

Zwölferkofel

Blick voraus zum Zwölferkofel (3094 m) (Bestandteil der "Sextener Sonnenuhr") aus der Elferscharte (2650 m).

Einstieg zum Alpinisteig Hinweisschild Alpinisteig

Einstieg zum Klettersteig.

Alpinisteig (Strada degli Alpini) – historischer Kriegssteig - Klettersteig (A/B).

Alpinisteig

Die weiterer Route: Das Felsband des Alpinisteigs (links), Zwölferkofel (Mitte) und Zsigmondy-Comici-Hütte (gegenüber, rechts).

Alpinisteig

Spektakuläre Wegführung über ein Felsband in der Steilwand.

Erfrischung am Weg Schneereste

Erfrischung am Weg ...

... eisgekühlt.

Alpinisteig

Spalte Spalte

Zwölferkofel

Zwölferkofel.

Wanderweg

Zsigmondy-Comici-Hütte

Zsigmondy-Comici-Hütte (2224 m).

Dolomitenhöhenweg Alpenmohn

Dolomitenhöhenweg, Alta via Dolomiti.

Alpenmohn (Papaver alpinum).

Zwölferkofel

Ein Blick zurück: Rechts Zwölferkofel, links oben der Alpinisteig.

Zwölferkofel

Durchs Fischleintal zurück nach Sexten.

Helm - Monte Elmo

Sextener Dolomiten

Blick vom Fuß des Helm auf die Sextener Dolomiten. Die Wanderung führte von der Bergstation der Sextener Helmbahn (2.050 m) über Bergheiden und Wiesen zur Hahnspielhütte (2200 m), von dort auf den Gipel des Helm (Monte Elmo) (2433 m) und zurück zur Berstation. Der Helm gehört zum Hauptkamm der Karnischen Alpen. Der Untergrund besteht nicht aus Dolomit, sondern aus porphyrhaltigen Schiefern. Die Vegetation ist eine andere als in den Sextener Dolomiten. Im September erzeugt die rote Blattfärbung der Heidelbeersträucher in den Bergheiden ein reizvolles Bild.

Heiden und Hochpustertal Gleitschirmflieger

Blick in Richtung Innichen und Hochpustertal.

Gleitschirmflieger.

Helm

Gipfel des Helm (Monte Elmo) (2433 m).

Enzian Kreuz am Gipfel des Helm

Kreuz auf dem Gipfel des Helm.

Panorama vom Helm mit Hochpustertal

Blick vom Gipfel des Helm ins Hochpustertal.

Panorama vom Helm mit Alpenhauptkamm

Blick vom Gipfel des Helm zum Alpenhauptkamm mit den schneebedeckten Gipfeln von Großvenediger (links) (3657 m) und Großglockner (Mitte) (3798 m), dem höchsten Berg Österreichs.

Helmhaus Ausblick

Helmhaus (verfallen) und ehem. Militärbauten.

Bergheiden Bergheiden

Beerensträucher der Bergheiden ...

... in herbstlicher Färbung.

Olperls Bergwelt Helmjet

Olperls Bergwelt - Erlebnisrundweg für Familien.

Helmjet - Seilbahn aus Sexten.

Helmjet

Sextener Rotwand

Sextener Rotwand

Wanderweg unterhalb der Sextener Rotwand. Man kann vom Kreuzbergpass (1636 m) starten und den landschaftlich sehr reizvollen Weg unterhalb der Sextener Rotwand hin und zurück gehen. Eine denkbare Alternative ist, bis zu den Rotwandwiesen zu laufen und die Seilbahn zurück ins Tal zu nehmen. Nahe des Kreuzbergpasses befinden sich am Weg Bunker aus dem Ersten Weltkrieg.

Sextener Rotwand

Wanderwegmarkierung Bunker

Wanderwegemarkierung Bunker

Bunker aus dem Ersten Weltkrieg.

Pragser Wildsee

Bootshaus

Pragser Wildsee. Landschaftlich empfiehlt sich eine Wanderung um den Pragser Wildsee sehr, jedoch ist der See zu einem Tourismus-Hotspot geworden. Die Parkplätze sind sehr begrenzt. Selbst die Plätze in den Linienbussen müssen in der Saison vorgebucht werden.

Pragser Wildsee

Bruneck

Burg Bruneck Pfarrkirche Bruneck

Burg Bruneck, 1276 erstmals urkundlich erwähnt. In der zweiten Hälfte des 13. Jh. wurde auch die Stadt gegründet.

Bruneck ist der Hauptort des Pustertals. Durch den Handel über die Alpen nach Venedig gelangte die Stadt im 14. und 15. Jh. zu Wohlstand.
Die Pfarrkirche von Bruneck wurde 1851–1853 nach einem Brand im historistischen Stil neu errichtet.

Erdpyramiden Percha

Erdpyramiden Percha Erdpyramiden Percha

Erdpyramiden Percha. Die Steinblöcke verhindern die Abtragung des leicht erodierbaren Lockermaterials und erhalten die Säulen, während das umgebende Lockermaterial abgetragen wird. Die Säulen sind laufend in Veränderung, sie brechen zusammen und neue entstehen. Das Phänomen tritt an mehreren Stellen in Südtirol auf. Im Pustertal sind die Pyramiden bei Percha besonders gut ausgebildet.

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